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Kapelle in Oppenhausen

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Die erste Kapelle in Oppenhausen wurde am 25. Mai 1716 vom Herschwiesener Pfarrer Matthias Metzen eingeweiht und dem Patronat des Hl. Hubertus unterstellt. Der Hl. Hubertus wurde unter anderem als Schutzpatron für die Haustiere angerufen. Man kann vermuten, dass der Anlass für den Kapellenbau vielleicht eine überstandene Viehseuche war und man dem Hl. Hubertus danken wollte.

Diese Kapelle aus dem 18. Jahrhundert musste 1961 im Zuge des Straßenbaus abgerissen werden. Jedoch fasste man gleichzeitig den Entschluss für einen Neubau.

Der neu gegründete Kirchenbauverein, dem fast alle Oppenhausener Einwohner beitraten, nahm 1962 den Neubau in Angriff.

Am 18. Oktober 1964 erlebte die Dorfgemeinschaft dann die Einweihung durch den Pfarrer von Herschwiesen, Dechant Peter Wiegand. Wie schon die alte Kapelle wurde auch die neue unter den Schutz des Hl. Hubertus gestellt. Anfang November 1964 hielt Pfarrer Wiegand die erste Hl. Messe im neuen Gotteshaus.

(Quelle: Werner Stoffel, Chronik von Oppenhausen)

Der Name Hubertus bedeutet „der durch Verstand Glänzende“ (althochd.)

Seit dem 11. Jahrhundert wird die Legende vom Jäger Hubertus erzählt, dem an einem Karfreitag ein mächtiger Hirsch mit dem Kruzifix zwischen dem Geweih erschien, was ihn bekehrte. Die Grundlage für die Zuschreibung dieses Motivs an Hubertus war seine Zeit als Einsiedler; das Motiv, dem damals oft unmäßigen Jagdgebaren Einhalt zu gebieten.

Die Verehrung von Hubertus erfuhr seit dem 10. Jahrhundert starke Verbreitung, in Belgien und den angrenzenden Gebieten zählt er noch heute zu den populärsten Heiligen.

Hubertus wird dargestellt als Jäger, mit einem Hirsch mit Kreuz im Geweih und Schlüssel.