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Kapelle zum Hl. Herz Jesu in Hübingen

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1957 gab es in Hübingen Überlegungen, für die Gefallenen der Weltkriege ein Ehrenmal zu errichten. Die ersten Vorarbeiten mit Zuschüttung eines Weihergeländes und Aufstellung eines mächtigen Steins waren bereits getan, als die Idee aufkam, eine kleine Dorfkapelle zu bauen. Man wollte vor Ort eine Möglichkeite für Andachten und Rosenkranzgebete bei Todesfällen schaffen, um insbesondere älteren Leute den weiten Weg zur Pfarrkirche nach Herschwiesen zu ersparen. Bis dahin wurden hierfür meist zu kleine Räume in Privathäusern genutzt.

Über den Bauplatz für die neue Kapelle - den zugeschütteten Brandweier -  gab es rege Diskussionen. Da jedoch mit entsprechendem Fundament und gut armiertem Ringanker ein haltbarer Bauuntergrund geschaffen werden konnte, blieb es bei dem schon für das Ehrenmal vorgesehenen Platz.

Um Dorf waren viele Bauhandwerker ansässig, so wurde bis auf einige Spezialarbeiten alles in Eigenleistung verrichtet. Zudem fanden sich fromme Stifter für die Fenster, Kreuzwegstationen und Kerzenständer. Das Krankenhaus Marienhof in Koblenz schenkte eine Glocke. 1960 wurde die Kapelle fertiggestellt, konnte jedoch aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Eigentumsübertragung an die Pfarrgemeinde erst zwei Jahre später geweiht werden.

Am 15. Juli 1962 nahm Dechant Peter Wiegand aus Herschwiesen die Einsegnung vor und weihte sie dem Hl. Herz Jesu. Der erste Gottesdienst wurde festlich gestaltet durch Choräle der Blaskapelle Herschwiesen und Gedichten der Schulkinder. An diesem Tag wurde auch eine Ehrentafel für die Gefallenen eingesegnet und im Kirchenraum angebracht.

(Quelle: Werner Stoffel aus der Chronik von Oppenhausen)