Der Eintritt in die Kirche

Die Taufe

Die Taufe ist das grundlegende Sakrament, das einen Menschen eingliedert in die Gemeinschaft der Kirche.

 Die Taufe für Jugendliche (ab 14 Jahren) oder für Erwachsene beruht auf der eigenen Entscheidung eines Menschen, sich taufen zu lassen. Wenn Sie daran Interesse haben, melden Sie sich bitte beim Pfarrer oder im Pfarrbüro Buchholz. Gemeinsam können wir dann mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch den Weg der Vorbereitung auf den Empfang der Taufe klären.

In den allermeisten Fällen jedoch melden Eltern ihr Kind zur Taufe an. Gerade in der Kinder- bzw. in der Säuglingstaufe wird etwas ganz Besonderes sichtbar: Gott schenkt seine Liebe ohne Vorbedingung. Ich muss vor Gott nichts „geleistet“ haben, damit er mich als sein Kind annimmt. Für Eltern ist das eine große und frohe Botschaft, denn Gott, der alles Leben erschaffen hat, sorgt sich um dieses Leben. Damit stellen Eltern ihr Kind in eine besondere Beziehung zu Gott, die sie selbst entlastet, denn sie stehen mit ihrer Verantwortung für diesen kleinen Menschen nicht mehr allein da. 

Gleichzeitig wird das Kind durch die Taufe in die Kirche aufgenommen. Die Gemeinschaft der Glaubenden vermittelt Geborgenheit und Werte und bietet somit eine gute Orientierungshilfe fürs Leben. Dies ist eine Kraftquelle, aus der ein Mensch sein Leben lang schöpfen kann. 

Damit Eltern ihren Aufgaben bei der Weitergabe des Glaubens und auch bei der Erziehung ihres Kindes gerecht werden können, brauchen sie Hilfe und Unterstützung. Deshalb ist es ein uralter Brauch, dass die Eltern für ihr Kind Taufpaten auswählen.

Menschen, die eine Patenschaft im kirchenrechtlichen Sinn übernehmen sollen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen: sie müssen Vollmitglied in der Katholischen Kirche sein, müssen also selbst getauft, gefirmt und dürfen nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Mitglieder der evangelischen Kirche können mit der Aufgabe eines Taufzeugen betraut werden, wenn es außerdem einen Taufpaten gibt, der die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt. Paten und Taufzeugen müssen ihre Eignung durch entsprechende Bescheinigungen nachweisen. Wer keiner christlichen Kirche angehört, wie etwa Ungetaufte oder aus der katholischen Kirche Ausgetretene, kann weder als Pate noch als Taufzeuge zugelassen werden. Das Patenamt ist ein Amt auf Lebenszeit. Aus diesem Grund sollten Sie sorgfältig darüber nachdenken, wen Sie als Paten für ihr Kind auswählen. Das Patenamt kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Kirchenrechtlich heißt es: Befähigt zur Übernahme einer Patenschaft in der katholischen Kirche ist, wer der katholischen Kirche angehört, zur Kommunion zugelassen und gefirmt ist bzw. alsbald gefirmt wird und sein Patenamt als kirchlichen Auftrag ernst nehmen will. Wie die Eltern bekennen die Paten den Glauben der Kirche und versprechen, das Kind im Glauben zu erziehen.Eltern und Paten gehen mit der Taufe des Kindes eine ganz besondere Verpflichtung ein. Sie sollen dem Kind christliche Werte vermitteln, die es innerlich stark machen gegen schädliche Einflüsse von außen.

Wenn Sie Ihr Kind zur Taufe bringen möchten, freuen wir uns über Ihre Entscheidung.

Falls Sie selbst noch unsicher sein sollten, setzen Sie sich auch dann gerne mit uns in Verbindung. Dabei können Ihre Fragen und Sorgen ins Gespräch gebracht werden.

Nehmen Sie gerne unser Angebot an und melden Sie sich.