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Mitteilung für die Pfarreien Buchholz und Herschwiesen

In der vergangenen Woche (27. April 2020) hat das Bistum Trier ein Schutzkonzept veröffentlicht, welches die Grundlage für die Feier von öffentlichen Gottesdiensten ab Anfang Mai ist. Dabei liegt die Messlatte recht hoch:

 

  • die Anzahl der möglichen Besucher eines Gottesdienstes richtet sich nach der Größe des Kirchenraumes und der Anzahl der Sitzplätze. (bei einzuhaltendem Sicherheitsabstand kommen wir in unseren Kirchen auf 25 – 30 Teilnehmer)
  • wer einen Gottesdienst besuchen will, muss sich vorher telefonisch im Pfarrbüro anmelden und mit Namen und Anschrift in eine Teilnehmerliste eintragen lassen.
  • die Gläubigen werden darauf hingewiesen, dass diese Daten im Bedarfsfall der Kontaktrückverfolgung an die staatlichen Stellen weitergegeben werden.
  • ein Empfangsdienst wird benötigt. Dieser begrüßt die Gottesdienstteilnehmer, kontrolliert die Teilnehmerliste und überwacht, dass die Teilnehmer korrekt Platz nehmen, muss eine Datenschutzerklärung unterschreiben.
  • es besteht die Pflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Die Gläubigen werden gebeten, ihr eigenes Gotteslob mitzubringen. Die in der Kirche vorhandenen Gotteslobe werden aus hygienischen Gründen nicht genutzt.
  • auf gemeinsames Singen soll verzichtet werden.

 

Deshalb werden wir vorerst in unseren Kirchen keine öffentlichen Gottesdienste feiern!

 

Es müssen unterschiedliche Dinge bedacht und organisiert werden. Auch müssen Vorkehrungen innerhalb des Kirchenraumes getroffen werden. Zudem will die Frage des Empfangsdienstes geregelt sein.

Wenn Sie sich vorstellen können in der kommenden Zeit diesen Dienst zu übernehmen, dann wäre es schön, wenn Sie sich telefonisch im Pfarramt melden.

Allerdings dürfen Personen, die einer Risikogruppe angehören unter keinen Umständen zum Empfangsdienst eingeteilt werden. Das betrifft laut Bistumsvorgaben:

„Risikogruppen für schwere Verläufe: Schwere Verläufe können auch bei Personen ohne bekannte Vorerkrankung auftreten und werden auch bei jüngeren Patienten beobachtet. Die folgenden Personengruppen zeigen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.
ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 87 % der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter),
stark adipöse (fettleibige) Menschen,
Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck), chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD), chronische Lebererkrankungen, Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Patienten mit einer Krebserkrankung, Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)“

 

Wenn wir es uns noch so sehr wünschen:

wir können auch als Kirche noch längst nicht zur gewohnten Normalität zurückkehren. Die Sorge für das gesundheitliche Wohl muss für uns im Vordergrund stehen! Wir werden Sie zeitnahe informieren, wenn wieder gemeinschaftliche Gottesdienste möglich sind.

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